Die Don-Bosco-Schule

Mitte der Siebzigerjahre entstand der Plan, im Norden der Stadt Ahlen eine neue Grundschule zu errichten. Sie wurde zweizügig geplant und zum Schuljahr 1978/79 eröffnet. In den ersten Monaten trug die Schule den Namen „Grundschule Nord“, bevor sie im Frühjahr 1979 in einem Festakt den heutigen Namen „Don-Bosco-Schule“ erhielt.

Don-BoscoDon-Boscos Grundhaltung zu Bildung und Erziehung spiegelte sich in seinem bekannten Motto „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ wieder. Er war lebenslang um Kinder und Jugendliche bemüht und schaffte ihnen Räume zum Leben, Spielen, Lernen. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten wie Lesen und Schreiben legte Don Bosco auch Wert auf eine an seinem Glauben orientierte Ausbildung.

Alle heute an der Schule Beschäftigten folgen im Wesentlichen den Aspekten Don Boscos, besonders aber seinem Motto. Wir unterstützen die Kinder dabei, sich zu eigenverantwortlichen und selbstständig denkenden jungen Menschen zu entwickeln und fordern/fördern jedes Kind entsprechend seiner Talente.

Nachdem die Schule um die Jahrtausendwende zu den größten Schulen (ca. 400 Schüler und Schülerinnen) der Stadt Ahlen zählte, zeigt uns die aktuelle demografische Entwicklung an, dass die Schule wieder zur Zweizügigkeit zurückgekehrt ist. D. h., wir haben zurzeit rund 150 Kindern und in jedem Jahrgang zwei kleine Klassen.

Die frei gewordenen Räume haben wir genutzt, um darin unsere seit 2007 bestehende Offene Ganztagsschule willkommen zu heißen.

In einem anderen ehemaligen Klassenraum konnten wir dank der Unterstützung durch unseren Förderverein eine phantastische „Lese-Insel“ einrichten. Den Namen haben unsere Schüler und Schülerinnen in einer Umfrage selbst festgelegt. Hier fühlen sich die Kinder wohl und sie nutzen mit ihren LehrerInnen die Lese-Insel gern und regelmäßig.

Ein weiterer ehemaliger Klassenraum wurde zu unserem Computerraum umgestaltet. Auch hier erhielten wir wertvolle Unterstützung durch den Förderverein. An 20 Einzelarbeitsplätzen können die Kinder einer Klasse gleichzeitig die verschiedenen Lernprogramme für ihre individuellen Lernfortschritte nutzen.

Die heterogene Zusammensetzung unserer Schülerschaft mit ihren unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen, Sprachen und Religionen bereichern das tägliche Miteinander ebenso wie die vertrauensvolle und kooperative Zusammenarbeit mit unseren Eltern.
Es gilt, all den Heraus- und Anforderungen, die sich daraus ergeben, so zu begegnen, dass alle an der Schule Beteiligten in einer toleranten, fairen und friedvollen Atmosphäre spielen, arbeiten, lernen und miteinander sprechen können.

Unterstützung finden wir u. a. bei dem Projekt „Coolnesstraining“ (Jürgen Berger), mit dem wir seit Jahren arbeiten und unsere Schüler und Schülerinnen den Umgang mit (ihren) Stärken und Schwächen (kennen-) lernen.

Die Grundregel des Coolnesstrainings ist allen bekannt und hängt in jedem Klassenraum/Flur aus:
„Niemand hat das Recht, andere zu verletzen, zu beleidigen und auszugrenzen. Geschieht dies dennoch, so erfolgt die Konfrontation.“

Diese Regel folgt aus der Erkenntnis, dass
„Benehmen, das du ignorierst; Benehmen ist, das du erlaubst!“ (Jürgen Berger).